Kartoffelpuffer aus grob geriebenen Kartoffeln sind außen knusprig und innen saftig.

Kartoffeln vorbereiten

· Kartoffeln schälen. Nicht waschen! Das Oberflächenwasser würde den Teig unnötig verdünnen.

· Zwiebel und Knoblauch schälen.

· Kartoffeln grob reiben und in eine ausreichend große Schüssel geben. Grob geriebene Zwiebel und gepressten oder fein geriebenen Knoblauch hinzufügen.

Wichtiger Schritt: Überschüssigen Saft entfernen

· Die Kartoffelmasse gründlich mit den Händen oder einem Löffel vermengen und anschließend in ein sauberes Geschirrtuch oder Küchentuch geben.

· Fest einwickeln und so viel Saft wie möglich in ein anderes Gefäß ausdrücken. Den Saft etwas stehen lassen – die Stärke setzt sich am Boden ab.

· Die Flüssigkeit vorsichtig abgießen, die feine Kartoffelstärke am Boden jedoch aufbewahren und wieder unter die Kartoffelmasse heben. Diese Stärke ist das natürlichste Bindemittel und sorgt für Knusprigkeit!

Teig zubereiten

· Mehl, Majoran, Paprikapulver, Salz und Pfeffer zu den Kartoffeln in die Schüssel geben.

Den Teig gründlich vermengen, aber nicht zu lange kneten, damit er eine grobe Struktur behält.

5–10 Minuten ruhen lassen. Mehl und Stärke können so die Feuchtigkeit besser aufnehmen und der Teig erhält eine bessere Konsistenz.

Erst jetzt probieren und gegebenenfalls würzen. Kartoffeln nehmen viel Salz auf.

Falls Sie Eier verwenden, diese jetzt unterrühren.

Braten

Erhitzen Sie ausreichend Fett in einer Pfanne (traditionell wird Schmalz verwendet, das den besten Geschmack ergibt). Das Fett sollte etwa 0,5 cm hoch stehen.

Braten Sie die Kartoffelpuffer kleiner (1–2 Esslöffel Teig pro Portion). So lassen sie sich leichter wenden und garen auch in der Mitte durch.

Etwas Teig mit einem Löffel in die Pfanne geben und mit einem flachen Löffel oder Holzlöffel gleichmäßig zu einem etwa 1 cm dicken Puffer verstreichen.

Bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten pro Seite goldbraun und knusprig braten. Zu hohe Hitze lässt die Oberfläche verbrennen, während das Innere roh bleibt.

• Legen Sie die fertigen Kartoffelpuffer auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett aufzusaugen.

Tipps für perfekte Ergebnisse:
• Grobkörnigkeit ist entscheidend: Fein geriebene Kartoffeln ergeben eher einen „Pfannkuchen“. Eine grobe Textur ist für knusprige Kartoffelpuffer unerlässlich.

• Waschen Sie die Kartoffeln nach dem Schälen nicht: So bleibt die natürliche Stärke erhalten.

• Stärke ist Gold wert: Schütten Sie die Stärke, die sich am Boden des Bratensafts absetzt, niemals weg. Sie ist das Geheimnis für knusprige Kartoffelpuffer.

• Schmalz ist unübertroffen: Für authentischen Geschmack und Knusprigkeit ist Schmalz unschlagbar.

• Nicht übereinanderlegen: Legen Sie die Kartoffelpuffer auf einen Teller, sodass sie beim Dämpfen nicht ihre Knusprigkeit verlieren.

• Sofort servieren: Kartoffelpuffer schmecken am besten direkt aus der Pfanne.

Passt hervorragend zu Sauerkraut, einer Scheibe geräuchertem Fleisch, Senf oder einfach zu einem Glas Milch oder Buttermilch.

Genießen!